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Dein MVR

32 Jahre sind eine eindrucksvolle Zeit für ein Ehrenamt. Und noch dazu für das eines Kassiers. Es ist ein Amt mit hoher Verantwortung, das fachliche Kompetenz erfordert und jede Menge Verpflichtungen mit sich bringt. Buchführung, Jahresabschluss, Steuererklärung, Versicherungen, Mitgliedsbeiträge, Spendenbescheinigungen und vieles mehr. In all den Jahren hat Günter Weber die finanziellen Geschicke des Musikvereins Rietenau mit Disziplin, Durchhaltevermögen und Genauigkeit geführt, die seinesgleichen sucht.

Dabei wäre es unvollständig, seine Dienste nur auf die Finanzen zu reduzieren. Er hat sich weit über sein Ressort hinaus engagiert. Mit seinem Fachwissen hat er maßgeblich zur Weiterentwicklung des Vereins beigetragen. Bei Jubiläen der Gemeinde Aspach oder der 900 Jahre Rietenau-Feierlichkeiten war Günter Weber überdies in den Fest- und Organisationsausschüssen tätig. Stets war er tatkräftiger Helfer und Ratgeber in vielen wichtigen Fragen des Vereins – und wird es hoffentlich weiterhin sein!

Sechs Monate verspätet statt wie gewohnt im März, und mit Abstandsregeln anstelle von Geselligkeit. Die Hauptversammlung des Musikvereins Rietenau fand ganz im Zeichen von Corona statt. Sie war nötig, um wichtige Satzungsänderungen festzulegen und Posten durch Wahlen neu zu besetzen.

Bei den Berichten der Vorstandschaft war die Pandemie ebenfalls vorherrschendes Thema: Abgesagte Feste und Auftritte, fehlende Einnahmen die für die Vereinskasse und die Dachsanierung notwendig wären. Probenbetrieb unter erschwerten Bedingungen und fehlende Planungssicherheit für die kommenden Monate. Kurzum: Das Vereinsleben leidet unter der Krise. Entschlossen will sich die Vorstandschaft dagegen stemmen. Neue Ideen und Konzepte entwickeln, um flexibel auf die Herausforderungen reagieren zu können.

Bei den anschließenden Neuwahlen bestätigten die Mitglieder die Führungsriege. Neu im Team ist Manuela Butsch, die als Jugendleiterin das Ressort von Monika und Kim Hamann übernimmt. Die Urgesteine Günter Weber und Jürgen Kümmel ziehen sich nach 32 und 33 Jahren aus der ersten Reihe zurück. Vorstandsvorsitzender Manuel Leins bedankte sich bei den beiden für die unermüdlichen Dienste zum Wohle des Vereins. Als aktiver Beisitzer folgt künftig Kim Hamann auf Jürgen Kümmel. Günter Weber wird die beiden neu gewählten Kassierinnen Franziska Eppler und Bianca Thürmer als Stellvertreter unterstützen.

Für herausragende Leistungen im Ehrenamt wurde unser Ehrenvorstand Klaus Hamann mit der Bürgermedaille der Gemeinde Aspach ausgezeichnet.

Seit über 50 Jahren ist Klaus Hamann aktiver Musiker. Fast 30 Jahre lang hat er in führenden Positionen Verantwortung beim Musikverein übernommen. Stolze 25 Jahre davon als Vorstand des Vereins. Daneben war Klaus Hamann mehrere Jahre stellvertretender Vorstand des Blasmusikverbands Rems-Murr sowie zehn Jahre lang als Gemeinderat tätig.

In all den Jahren stand für Klaus Hamann stets das Gemeinwohl im Vordergrund. Mit seinem Engagement hat er nicht nur den Musikverein Rietenau maßgeblich geprägt und weiterentwickelt. Seine E insatzbereitschaft und seine Selbstlosigkeit sind ein Vorbild für ehrenamtliche Tätigkeit.

Wir gratulieren Klaus Hamann zu dieser verdienten Auszeichnung!

Heimatlich, weich, gefühlvoll und leicht.

So könnte man den unverkennbaren Charakter böhmischer Blasmusik beschreiben. Doch wie setzt man diese Spielweise eigentlich auf dem Instrument um? Auf welche Phrasierungen kommt es an und wie gelingt dem Orchester dieser typisch böhmische Stil? Antworten darauf, sowie viele Tipps und neue Impulse gab’s für die Musiker vergangene Woche beim Blasmusik-Workshop in der Musikhalle.

Zu Gast war Markus Maier, Profi-Musiker und Leiter der „Egerländer Rebellen“. Als Meister seines Fachs feilte er am perfekten Stil und kitzelte das Beste aus den Musikern heraus. Bei einem kleinen Abschlusskonzert am Ende des Tages, präsentierte das Blasorchester die einstudierten Stücke. Natürlich im typisch böhmischen Sound.

Die Eiskönigin und Olga aus Minsk
Vor winterlicher Kulisse begeisterte der Musikverein Rietenau sein Publikum an der Jahresfeier mit anspruchsvoller Blasmusik, Gesang und einem schwäbischen Luststück.


Ein wenig Lampenfieber war zu spüren, als sich der Vorhang für das Jugendorchester, den ersten Akteuren des Abends, öffnete. Schließlich war die Musikhalle bis auf den letzten Platz gefüllt. Jugenddirigentin Regina Butsch hatte ihre Schützlinge jedoch lange auf den Auftritt vorbereitet, und führte sie nun sicher durch die Stücke „Zauberland“, „Feel it still“ und „Highlights from Shrek 2“.


Mit einer rasanten „Petersburger Schlittenfahrt“ des Komponisten Richard Eilendorf ging das Große Blasorchester um Dirigent Volker Laukhuf direkt in die Vollen. Die Musiker und ihr Leiter hatten das Motto „Winterzauber“ für ihr Konzert gewählt, und dabei nicht zu viel versprochen. Ein Medley zum Film „The Polar-Express“, entführte die Zuhörer mit anspruchsvollen Passagen und Soloeinlagen bis an den Nordpol. Zur „Schlittenfahrt in den Alpen“ ging es mit einer fröhlichen Komposition über verschneite Almwiesen, und beim fulminanten Konzertwalzer vom großen Meister Julius Fucik, brauten sich „Winterstürme“ zusammen. Sogar die Klimaveränderung wurde musikalisch thematisiert mit dem Stück „Schmelzende Riesen“. In Stiefeln, und den Schal um den Hals geschlungen, führten Christine Frank und Nachwuchsmusiker Finn durchs Programm. Mit ihren unterhaltsamen und witzigen Zwiegesprächen war den beiden die Sympathie des Publikums schnell sicher.

Ohne Zweifel der musikalische Höhepunkt des Abends, war die Gesangseinlage von Jasmin Hessel. In einer deutschsprachigen Version der Titelmelodie des Walt Disney-Films „Eiskönigin“, bezauberte sie die Zuhörer mit ihrer warmen Stimme und erntete dafür viel Applaus. Nach zwei Zugaben, darunter „Sleigh Ride“ von Leroy Anderson, klang der musikalische Teil des Abends aus.


Wenig später öffnete sich der Vorhang für die Theatergruppe des Vereins. Den Zuschauern war der wertkonservative Hubertus Hämmerle, sein etwas einfältiger Freund Fridolin Mausloch und deren Ehefrauen, die nicht auf die „Schwertgosch“ gefallen sind, bereits aus früheren Episoden bekannt. Und auch der Dreiakter www.hubertus.oje, bei der Sabine Ulrich die Regiefäden in der Hand hielt, wurde mit Spontanapplaus und Lachsalven quittiert. Seit neuestem haben die Hämmerles nämlich einen PC. Während Maria und Roswitha einen Computerkurs besuchen, soll Hubertus das kleine Enkele hüten. Stattdessen entdecken er und sein Freund Fridolin im Internet die halbnackte und heiratswillige Olga aus Minsk. In einem unbeobachteten Moment drückt Fridolin die Enter-Taste, die auf schwäbisch so viel wie „jetzetle“ heißt. Das Baby schreit und muss gewickelt werden, und als zu allem Überfluss auch noch die frömmelnde Haushälterin des Pfarres auftaucht, kann einem Hubertus fast schon leidtun. Das Chaos ist perfekt, als plötzlich Olga vor der Tür steht. Am Ende klärt sich alles auf, der Haussegen wird wieder gerade gerückt und der geläuterte Hubertus zu einem Computerkurs verdonnert.

Musikverein Rietenau e.V. gibt Konzert um Spenden für Dachrenovierung zu sammeln

Lustige und schöne Geschichten würde die Musikhalle erzählen, wenn sie denn reden könnte: Von fröhlichen Festen und Traumhochzeiten, von Geburtstagen und abenteuerlichen Musikproben. Was unterm Dach der 1954 gebauten Vereinsunterkunft schon alles erlebt wurde, berichteten stellvertretend die Musiker. Sie begaben sich mit dem Konzert „Musik fürs Dach“ auf musikalische Zeitreise, um Spenden für ein neues Hallendach zu sammeln. Es wurden „Walzer-Trümpfe“ oder die „Sorgenbrecher-Polka“ gespielt, Lieder von Udo Jürgens oder Simon and Garfunkel. Spätestens als das Orchester bei Hits von Bon Jovi oder Cold Play angekommen war, wurde deutlich, dass sich die Musikkapelle von einst zu einem vielseitigen und modernen Blasorchester entwickelt hat. Höhepunkte waren die beiden hochkarätigen Gesangseinlagen von Jasmin Hessel und Klaus Hamann, die mit „You Raise me Up“ und „What a Wonderful World“ die Zuhörer berührten und begeisterten. Die Erneuerung des maroden Dachstuhls ist ein großes Projekt, das der Verein nun stemmen muss. Oder wie es das Jugendorchester mit einem Kulthit von Geier Sturzflug auf den Punkt brachte: „Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt“. Denn schließlich soll die Musikhalle auch für die kommenden Generationen noch viele weitere schöne Geschichten erzählen können. Die Spenden helfen dabei sehr.

 

Glücksgefühle bei Musik und Theater

In eine Bilderwelt aus Tönen durften die Besucher bei der Jahresfeier des Musikvereins Rietenau eintauchen. Geschickt zeichnete das Orchester ein breites Spektrum an Klangfarben, das von klassischer bis zu moderner Musik reichte.

„Um glücklich zu sein, braucht es nur ein Instrument und Noten“. Dieses Motto hatte das Jugendorchester zur Eröffnung des Konzerts mitgebracht und es bestätigte sich: Mit Begeisterung spielten die jungen Musiker um ihre Dirigentin Regina Butsch schwungvolle Rock- und Popsongs.

Auch das weitere Programm sorgte für Glücksgefühle. Mit klassischen Klängen aus der Balletoper „Mlada“ hielt das Große Blasorchester Einzug auf der Bühne. Die Musiker und ihr Dirigent Volker Laukhuf schufen mit dem Oberstufenwerk eine feierliche Atmosphäre und überzeugten durch ein feines Klangbild.

Eleganz im Dreivierteltakt versprühte Julius Fuciks Komposition „Traumideale“. In tänzerischer Leichtigkeit reihten sich darin die Walzermelodien zu einem romantischen Potpourri aneinander.

Danach wurde die Legende von „Atlantis“ in einem gleichnamigen Konzertwerk lebendig. Bewegende Melodien erweckten fantasievolle Bilder, bis Paukenschläge und ein rasant anschwellender Klangkörper den Untergang des Fabellandes nachahmten.

Als Moderatorin sorgte Christine Frank für unterhaltsame Ansagen, und lud das Publikum bei einem Medley von Marius Müller-Westernhagen mit Titeln wie „Es geht mir gut“ oder „Freiheit“ zum Mitsingen ein.

Dass das Blasorchester alle Stilrichtungen beherrscht, wurde am Ende mit einer Jazzkomposition und einem Blues bestätigt. Für den begeisterten Applaus des Publikums, bedankte sich das Orchester mit dem „Telefunken“-Marsch als Zugabe.

Zwei seltene Ehrungen wurden an der Jahresfeier vergeben. Roland Schäffler wurde zum Ehrenmitglied und Klaus Hamann zum Ehrenvorstand ernannt. Beide haben ihre Kraft und Zeit jahrzehntelang in den Dienst des Allgemeinwohls gestellt. Hamann hatte den Verein zuletzt als Vorstand 25 Jahre lang geführt.

Ein weiterer Höhepunkt war die Aufführung der Theatergruppe unter der Leitung von Sabine Ulrich. Im schwäbischen Lustspiel „Hubertus und der Staatsbesuch“, glänzten die Darsteller mit Wortwitz, Situationskomik und schwäbischen Lebensweisheiten und verstanden es, die Besucher glänzend zu unterhalten.

70 Jahre und kein bisschen leise
Musiker krönen 70-jähriges Bestehen mit einem Konzert

Das Jubiläumskonzert zum 70. Geburtstag des Musikvereins Rietenau war ein musikalisches Glanzlicht. Rund 300 Gäste haben die Klänge des Orchesters in der Hardtwaldhalle Kleinaspach genossen.

Unbeschwert und leicht vermittelte das Jugendorchester mit „Music for Hapiness“ die Botschaft, mit der sich das Konzert überschreiben lässt: Musik macht glücklich. Unter der Leitung von Regina Butsch gab der Nachwuchs noch weitere Titel zum Besten, und selbst die Kleinsten waren als Kinderchor in Rolf Zuckowskis „Lieder die wie Brücken sind“ integriert.

Armin Mößner war in seiner Funktion als Vorsitzender des Blasmusikverbands gekommen. Für sieben Jahrzehnte brauche es“ Idealismus und Menschen, die für ihren Verein leben“, so Mößner. Drei dieser Persönlichkeiten durfte er am Konzertabend ehren: Günter Weber (30 Jahre Kassier), Klaus Hamann (25 Jahre Vorstand) und Jürgen Frank (10 Jahre Musikervorstand).

Die Jubiläumskomposition „Euphoria“ hatte sich Dirigent Volker Laukhuf als Eröffnungsmarsch für das Große Blasorchester ausgesucht.  „Übersetzt  bedeutet das Lebensfreude“, erklärte Moderator Jochen Schäffler. „Und die zu verbreiten gehört seit 70 Jahren zur Hauptaufgabe des Musikvereins!“  Die Noten von „Lord of the Dance“ und „Enjoy The Music“ versprühten in jedem Fall Begeisterung, und im Oberstufenwerk “Utopia“, verwoben sich Töne und Rhythmen zu melodiösen Zukunftsvisionen. Xylophonist Kim Hamann beschenkte das Publikum anschließend mit dem Paradestück „Erinnerung an Zirkus Renz“, bei dem er die Schlägel virtuos über seine Klangstäbe tanzen ließ.

Die Komposition des Jazzpianisten Herbie Hancock ging ins Ohr: Ein lässiger Sound in Big Band-Manier und der Ruf des „Watermelon Man“, der solostisch durch alle Register zu hören war. Daniela Merz, Jürgen Thürmer, Werner Müller und Larissa Jaus erhielten dafür Spontanapplaus.

Ein bewegender Moment wurde dem Publikum mit dem Popsong „You Raise Me Up“ beschert. Während das Orchester im Hintergrund agierte, gab Gesangstalent Jasmin Hessel ein Debüt der besonderen Art. Mit ihrer gefühlvollen und warmen Stimme sang sie die romantische Ballade und traf damit direkt in die Herzen der Zuhörer.

Zum musikalischen Countdown liefen die Musiker mit „What a Wonderful World“ auf. Klaus Hamann übernahm das Mikrofon und brachte das Publikum mit seiner unverwechselbar rauchig klingenden Louis Armstrong-Stimme zum Träumen.