„Sie wünschen – wir spielen“ war das Motto der diesjährigen Jahresfeier, zu welcher der Musikverein Rietenau seine Mitglieder eingeladen hatte. Das Jugendorchester begrüßte die Gäste musikalisch mit dem Titel „Little Brown Jug“ von Glenn Miller, welcher in dem unverwechselbaren Sound vorgetragen wurde. Vorstand Klaus Hamann hieß die Gäste in der gut besuchten Musikhalle willkommen und ließ das vergangene Jahr, in welchem der Musikverein Rietenau sein 60-jähriges Bestehen feierte, noch einmal Revue passieren. Anschließend präsentierte das Jugendorchester unter der Leitung von Dirigent Luigi Venturini den eher melancholischen Titel „Sunset Serenade“ von André Waignein. Kraftvoll und rhythmisch wurde der „Bluesy Rock“ vom Jugendorchester vorgetragen, welches sich stark verjüngt hat und in dieser Besetzung erst seinen zweiten Auftritt hatte. Das Publikum war begeistert und forderte mit lang anhaltendem Applaus eine Zugabe. Nach einem Swing aus dem Stück „Juniors choice“ durften die jungen Musikerinnen und Musiker die Bühne verlassen.

Nach einer kurzen Umbaupause nahm das große Blasorchester des Musikverein Rietenau auf der Bühne Platz. Wilfried Glück, der diesen Abend wieder gekonnt moderierte, begrüßte die Gäste und sprach von einer überraschenden Musikauswahl. Wie in der Einladung angekündigt erhielten die Gäste beim Eintritt eine Liste mit 13 Titeln zur Auswahl. Die 8 meist gewählten Titel wurden nun vom großen Blasorchester unter der Leitung von Luigi Venturini vorgetragen. Auf Platz 8 lag das Stück „Moment for Morricone“, eine Erinnerung an Ennio Morricone, der zu zahlreichen Western die Melodien geschrieben hatte. Die bekannteste Melodie ist wohl „Spiel mir das Lied vom Tod“. Gefühlvoll vom großen Blasorchester vorgetragen konnte das Publikum die Dramatik des Filmes erahnen. Weiter ging es mit dem „Glenn-Miller-Medley“ auf Platz 7. Alle Stücke dieses Komponisten haben diesen unverwechselbaren Glenn-Miller-Sound. Die Solisten bei diesem Medley, Klaus Hamann am Tenorsaxophon, Monika Müller an der Trompete und Regina Butsch an der Klarinette, wurden mit spontanem Beifall vom Publikum belohnt. Auf Platz 6 landete „Udo Jürgens live“. Mit Titeln wie „17 Jahr, blondes Haar“, „Mit 66 Jahren“ oder „Griechischer Wein“ präsentierte das große Blasorchester schwungvoll die größten Erfolge des Entertainers. Zünftige Blasmusik wünschte sich das Publikum mit Platz 5. Mit einem Potpourri unvergessener Polkamelodien von Ernst Mosch, dem König der Blasmusik, wurde diesem Wunsch entsprochen. Kraftvoll wurden die „Löffelpolka“, „Gablonzer Perlen“ und „Fuchsgraben“ vorgetragen.

In der nun folgenden musikalischen Pause hatte Vorstand Hamann eine besondere Ehrung vorzunehmen. Er überreichte die Vereinsnadel des Musikverein Rietenau für 60 Jahre Mitgliedschaft an das Gründungsmitglied Reinhold Hägele. Im Anschluss hatte Ehrengast Herr Hans-Jörg Messerschmidt vom Blasmusikverband Baden-Württemberg das Vergnügen, einige aktive Mitglieder für ihre langjährige Tätigkeit zu ehren. Melanie Schloderer, Sabrina Schindler und Sabrina Pusch erhielten die Ehrennadel in Bronze für 10 Jahre aktive Tätigkeit. Eine hohe Auszeichnung wurde Vorstand Klaus Hamann verliehen. Er bekam die Ehrennadel in Gold mit Diamant für 40 Jahre aktive Tätigkeit. Der Höhepunkt der diesjährigen Ehrungen war laut Hans-Jörg Messerschmidt die Verleihung der Förderermedaille in Gold des Blasmusikverbandes Baden Württemberg an Roland Schäffler für 20-jährige Vorstandstätigkeit. Vorstand Klaus Hamann bedankte sich bei Roland Schäffler mit herzlichen Worten und einem Präsent für die langjährige und konstruktive Zusammenarbeit.

Nach diesen Ehrungen ging es weiter mit Platz 4. Mit „Pirates of the Caribbean“ (der Soundtrack aus dem gleichnamigen Film) bot der Musikverein Rietenau ein echtes Highlight. Vielen Gästen war der Titel aus dem Film „Fluch der Karibik“ bekannt. Einen Ausflug nach Frankreich wünschten sich die Gäste mit „Paris Montmatre“ auf Platz 3. Solist Jürgen Frank vermittelte mit seinem Akkordeon französische Lebenslust und Leichtigkeit. Auf Platz 2 landeten die schönsten Melodien eines der bekanntesten Folk-Rock-Duos aus Amerika. Mit Titeln wie „Bridge over troubled water“, „Mrs. Robinson“ oder „The Boxer“ schrieben Simon & Garfunkel zeitlose Musik, die auch heute noch gerne gehört wird, was das Publikum mit anhaltendem Applaus bestätigte. Nun kündigte Wilfried Glück den Spitzenreiter des Konzertes an. „James Last Golden Hits“, ein Medley im typischen James-Last-Stil wurde schwungvoll und lebendig vom großen Blasorchester des Musikverein Rietnau dargeboten. Mit stürmischem Applaus belohnte das Publikum die musikalischen Darbietungen und forderte eine Zugabe. Dieser Aufforderung kam das Orchester um Dirigent Luigi Venturini gerne mit den „Prager Gassen“ und den „Alten Kameraden“ nach.

Nach einer kurzen Umbaupause hieß es dann „Vorhang auf“ für die Theatergruppe um Regisseurin Martina Pavlou. Textsicher und mit Witz wurde das schwäbische Lustspiel „Dr Körnerfresser“ geboten und damit die Lachmuskeln der Zuschauer heftig strapaziert. Es wirkten mit: Manuel Leins, Silvia Weber, Meike Müller, Kim Hamann, Thomas Weber, Monika Müller Und Jasmin Hamann. Jasmin Hamann war zudem noch für die Maske zuständig. Hinter den Kulissen war Lisa Ebinger für die Requisite verantwortlich. Im Anschluss an das Programm ließen viele Gäste den Abend gemütlich an unserer Bar ausklingen.

Auszug aus dem Gemeindeblatt vom 17. Dezember 2008


Talentierte Nachwuchsmusiker begeistern auch den Nikolaus

Zahlreich folgten Eltern, Großeltern, Freunde und Bekannte der Einladung des Musikverein Rietenau zum Jugendvorspiel in die weihnachtlich geschmückte Musikhalle. Für viele unserer jüngsten Nachwuchsmusiker war es eine große Aufregung, da sie ihren ersten öffentlichen Auftritt hatten. Eröffnet wurde der Nachmittag mit Beiträgen des Jugendorchesters. Vorstand Klaus Hamann begrüßte die Gäste und zeigte sich erfreut, dass die musikalische Ausbildung im Rahmen der Kooperation Schule – Verein erfolgreich angelaufen ist. Davon konnten sich die Gäste im Laufe des Nachmittags selber überzeugen.

Nun hieß es aber endlich „Bühne frei“ für unseren Musikernachwuchs. Premiere feierten vier Kinder, die erst seit den Sommerferien im Zuge der Kooperation bei unserem Musiklehrer Werner Hermann in der Blockflötenausbildung sind. Ihre weihnachtlichen Weisen wurden mit herzlichem Beifall belohnt. Anschließend zeigten die Kinder, welche seit einem Jahr im Zuge der Kooperation Schule – Verein in der Ausbildung sind, ihr Können. Was man auf der Klarinette schon nach wenigen Wochen spielen kann stellten Alexandra und Chantall unter der Regie von Christopher Berlin unter Beweis. Und wie gut das Zusammenspiel nach etwas längerer Ausbildung klappt wurde eindrucksvoll von drei Ensembles demonstriert. Der vom Jugendbrass-Ensemle vorgetragene Titel wurde von Werner Hermann einstudiert. Das Sax-Ensemble und das Klarinetten-Ensemble stand unter der Leitung von Wolfgang Gutmann.

Mit einem Präsent bedankte sich unser Jugendleiter Michael Merz im Namen des Musikverein Rietenau für die intensive Arbeit und den unermüdlichen Einsatz in der Jugendausbildung bei den Musiklehrern Werner Hermann, Wolfgang Gutmann und Christopher Berlin. Nun wurde den Gästen ein besonderes Highlight geboten. Alle zurzeit in der Ausbildung stehenden Jugendlichen von der Blockflöte bis zur Tuba spielten unter der Leitung von Werner Hermann drei Musikstücke. Die Freude und Begeisterung war den Musikern deutlich anzumerken. Dass sie schon nach wenigen Wochen Vorbereitung zusammen musizieren konnten war für alle eine tolle Erfahrung.

Der Funke sprang auch sofort auf das Publikum über, welches mit anhaltendem Applaus eine Zugabe forderte. Mit dem Titel „Freude schöner Götterfunken“ verabschiedeten sich unsere Jüngsten von den Gästen. Nun hieß es „Vorhang auf“ für unsere Theatergruppe. Als der Weihnachtsmann ein Haus betrat wurde er für einen Einbrecher gehalten. Er wurde verhaftet und erst nach vielen Irrungen und Wirrungen durch ein Rentier und einen Engel entlastet. Zum Glück wurde der Weihnachtsmann bei der Gerichtsverhandlung freigesprochen, denn er muss ja dieses Jahr auch noch die Geschenke verteilen.

Einstudiert hat dieses rührende Stück Carmen Merz und vorgetragen wurde es von jungen Nachwuchsmusikerinnen-und musikern, deren Talent vom Publikum herzlich belohnt wurde. Genauso begeistert war ein Kollege des Weihnachtsmannes, nämlich der Nikolaus. Jedes Kind bekam ein Geschenk aus seinem großen Sack. Der Musikverein Rietenau bedankt sich an dieser Stelle herzlich für die Kuchenspenden, bei allen Helferinnen und Helfern und vor allem bei seinen jungen Musikerinnen und Musikern.

Ein großes „Danke schön“ geht an unseren Jugendleiter Michael Merz und seiner Frau Carmen, die das Jugendvorspiel wieder mit großem Einsatz organisiert und geplant haben.

Auszug aus dem Gemeindeblatt vom 12. November 2008


Deftige Hausmannskost und gute Unterhaltung beim traditionellen Schlachtfest

Am Samstag hatte der Musikverein Rietenau zu seinem traditionellen Schlachtfest eingeladen. Zahlreich strömten die Gäste in die Musikhalle, um Kraut mit Salzfleisch, Schlachtplatte oder Bauernbratwurst zu genießen. Nach einer musikalischen Begrüßung der Gäste durch den Musikverein Rietenau ergriff Vorstand Klaus Hamann das Wort, begrüßte die Gäste und die Ehrenmitglieder mit Gattinnen und kündigte ein Programm an , das viel Spaß versprach. Nach dem Essen bot der Musikverein Rietenau unter der Leitung ihres Dirigenten Luigi Venturini ein kurzes, aber vielfältiges musikalisches Programm von Swing bis Verdi, das mit begeistertem Applaus vom Publikum bedacht wurde.

Im Anschluss hatte Vorstand Hamann das Vergnügen, zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Vereinstreue zu ehren. Die Vereinsnadel des Musikverein Rietenau für 15-jährige Mitgliedschaft erhielten. Siegfried Hamann, Maria Hermann, Mike Melzer, Annegret Schäffler, Roswitha Schnaithmann, Thomas Weber. Die Vereinsnadel für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten: Karl-Heinz Föhl, Hermann Fritz, Jürgen Fritz, Ernst Gläser, Jürgen Hägele, Siegmund Mathisik, Eugen Schmückle, Jürgen Schneider.

Vereinsnadel für 15 Jahre Mitgliedschaft: (von links) Vorsitzender Klaus Hamann, Roswitha Schnaithmann, Maria Hermann, Annegret Schäffler, Siegfried Hamann, Thomas Weber, stellv. Vorsitzender Roland Euerle

Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Anton Pinnel geehrt. Leider konnte Herr Pinnel aus gesundheitlichen Gründen nicht am Schlachtfest teilnehmen. Ihm wird die Auszeichnung persönlich zu Hause überreicht. Eine große Ehre für Vorstand Hamann war die Überreichung der Vereinsnadel für 60 Jahre Mitgliedschaft an das Gründungsmitglied Reinhold Hägele, der ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen nicht erscheinen konnte. Ihm wird die Auszeichnung bei einer anderen Gelegenheit überreicht. Der Musikverein Rietenau bedankt sich bei allen genannten Mitgliedern für ihre langjährige Treue und wünscht ihnen weiterhin viel Freude und Spaß am Vereinsleben.

Mit herzlichen Worten bedankte sich Hamann auch bei Kurt Weiss, der in seiner unkomplizierten, spontanen Art an diesem Abend einsprang, weil zwei Musiker des Vereins aus familiären Gründen an diesem Abend nicht teilnehmen konnten. Hamann überreichte ihm und seiner Frau Moni zum Dank ein Präsent und einen Blumenstrauß und betonte, dass Kurt Weiss schon öfter mit seinem Humor und seinem musikalischen Talent den Musikverein Rietenau bereicherte. Nun kündigte Hamann eine Weinprobe der besonderen Art an. Manuel Schäfer und Maximllian Rupprecht verstanden es auf das Beste, Verbalien einer Weinprobe mit Politik und anderem Alltagsgeschehen zu verknüpfen und hatten die Lacher auf ihrer Seite. Einstudiert wurde die „Weinprobe“ von Monika Müller und Thomas Weber.

Nahm die Vereinsnadel für 25 Jahre Mitgliedschaft entgegen: Jürgen Schneider

Anschließend nahmen vier wilde Hippies die Bühne in Besitz. Die „Boom-Whäckers“ lösten mit ihren Plastikröhren, die durch das Schlagen auf die Knie unterschiedliche Töne und somit eine Melodie erzeugten, wahre Lachsalven im Publikum aus. Da das Zusammenspiel nicht ganz einfach war, musste der eine oder andere „Boom-Whäcker“ immer wieder mal an seinen Einsatz erinnert werden, was zu weiteren Begeisterungsausbrüchen führte. Hinter den Hippies verbargen sich: Kim Hamann, Timo Euerle, Jasmin Hamann und der „Vater“ der Hippies Jürgen Frank.

Zu welchen Vernetzungen eine unzureichende DSL-Verbindung führt zeigte der nun aufgeführte „DSL-Testlauf“. Kim Hamann (ARD-Sportstudio), Jasmin Hamann (RTL-Kochmagazin) und Melanie Schloderer (Euro_Sport) berichteten von Stabhochspringern, welche in die heiße Röhre geschoben werden oder kommentierten ein Fußballspiel, bei dem die Bälle in der Soße schwimmen. Das Publikum belohnte die drei Moderatoren mit vielen Lachsalven und herzlichem Applaus. Nach dem Programm unterhielten sich noch viele Gäste bei einem Viertele bis spät in die Nacht.

Die „Boom-Whäckers“ in vollem Einsatz und die Moderatoren beim „DSL-Testlauf“

Um so ein Schlachtfest auszurichten bedarf es Spenden, die sehr großzügig kamen. Oliver Eisen, Rainer Ebinger und Familie Lachenmaier spendierten die Schweine. Das leckere Brot spendete wie in den Jahren zuvor Familie Reber. Und damit das Essen nicht zu schwer im Magen liegen bleibt spendierte Roland Euerle den Schnaps. Der Musikverein Rietenau bedankt sich bei allen Spendern auf das Herzlichste. Ein großes Danke schön geht auch an Helmut Winterllin und Karsten Hahnisch, welche das Rohmaterial Schwein zu den leckeren Würsten, Salzfleisch und Schlachtplatte verarbeiteten. Weiterer Dank geht an das Küchenteam unter der Regie von Margret Weber, das für einen reibungslosen Ablauf sorgte.

Auszug aus dem Gemeindeblatt vom 18. Juni 2008


Openair-Konzert im festlich beleuchteten Garten

Nach wochenlangen Proben und Zusatzproben gab der Musikverein Rietenau am vergangenen Samstag ein Openair-Konzert anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Vereins. Bei etwas kühlem, aber trockenem Wetter erwartete die Besucher ein bunter Melodienreigen. Vorstand Klaus Hamann begrüßte die Gäste und Ehrengäste im sehr gut besuchten Garten bei der Musikhalle. Dann übergab er das Mikrofon an Georg Götzelmann, der gekonnt und mit interessanten Informationen zur Vereinsgeschichte und zur Zeitgeschichte durch den Abend führte. Im Jahre 1904, also zu Kaiser Wilhelms Zeiten wurde der Posaunenchor gegründet. Passend zu dieser Zeit präsentierte der Musikverein unter der Leitung des Dirigenten Luigi Venturini das Stück „Allegro marziale“ aus der Oper Nabucco von Giuseppe Verdi. Nach dem Titel „Selections from Wicked“ aus dem Musical „Wicked“ glänzte Franziska Eppler mit der Piccoloflöte bei dem Titel „76 Trombones“ mit einem gefühlvoll vorgetragenen Solo. Beim anschließenden schwungvollen „Glenn-Miller-Medley“ gaben Monika Müller an der Trompete, Regina Butsch an der Klarinette und Klaus Hamann am Tenorsaxophon ein Solo zum Besten.

Mit großem Applaus empfingen die Besucher nun den Jugendchor aus Jungmusikern des Musikvereins Rietenau. Mit Melodien aus dem Film „Les choristes“ (Die Kinder des Herrn Mathieu) und eigens zu diesen Anlass von Dirigent Luigi Venturini umgeschriebenen Text gratulierten die Kinder und Jugendlichen zum 60. Geburtstag des Vereins. Nach diesem Vortag bat Vorstand Hamann das einzig noch lebende Gründungsmitglied Reinhold Hägele auf die Bühne. Seit der Gründung des Musikvereins Rietenau im Jahre 1948 ist Reinhold Hägele dem Verein verbunden. Viele Jahre war er Schriftführer im Verein und hielt mit großer Genauigkeit alle Aktivitäten und Ereignisse fest. Bis heute ist er mit großer Anteilnahme und mit viel Herz am Vereinsleben interessiert. Vorstand Hamann dankte ihm dafür mit herzlichen Worten und überreichte ihm eine Urkunde und einen Bildband über die 60-jährige Vereinsgeschichte.

Es folgte eine kurze Pause, welche die Gäste für ein Glas Sekt oder Wein im gemütlichen Gastro-Bereich nutzte. Zum Schein der entzündeten Fackeln wurde die Ouvertüre „Nabucco“ aus der gleichnamigen Oper von G. Verdi geboten. Hier stellten die Solisten Wilfried Glück an der Klarinette und Jürgen Thürmer an der Trompete ihr Können unter Beweis. Dem kraftvoll vorgetragenen Titel „Backdraft“ folgte eine Reihe bekannter französischer Chansons. In „Paris Montmartre“ vermittelte Solist Jürgen Frank mit seinem Akkordeon gemeinsam mit Michael Pavlou und Jürgen Kümmel an den Trompeten französische Lebenslust und Leichtigkeit. Danach bot der Musikverein mit „Pirates of the caribbean“ ein echtes Highlight. Vielen Gästen war der Soundtrack aus dem Film „Fluch der Karibik“ bekannt. Mit anhaltendem Applaus forderte das Publikum eine Zugabe. Dieser Aufforderung kam der Musikverein mit einem Medley von Andrea-Berg-Titeln gerne nach. Nach einer weiteren Zugabe, dem Marsch „Die Regimentskinder“ gab es Standing Ovations für die Musikerinnen und Musiker um Dirigent Luigi Venturini. Die anschließende Bilddokumentation, erstellt von Manfred Schäffler, wurde von vielen Gästen interessiert verfolgt und kommentiert. Immer wieder hörte man jemanden sagen:“Ach, das ist doch …“ oder „So hat´s damals ausgesehen“ oder einfach: „Woisch des au no!?“

Der Musikverein sagt „Danke“

Ein herzliches „Danke schön“ für diesen gelungenen Abend an:

  • Dirigent Luigi Venturini
  • allen Musikerinnen und Musikern
  • unseren unermüdlichen Senioren
  • allen Helfern vor, während und nach dem Konzert
  • Manfred Schäffler für die tolle Bilddokumentation
Eindruckvolle Präsentation des Musikverein Rietenau

Auszug aus dem Gemeindeblatt vom 7. Mai 2008


Abwechslungsreiches Festwochenende zum 60. Geburtstag

Endlich Sonne. Nach den kühlen und regnerischen Tagen lockte am 1. Mai die Sonne zahlreiche Besucher in den Biergarten bei der Musikhalle. Neben einem kühlen Bier und Leckerem aus der Küche und vom Grill konnten die Gäste vom späten Vormittag bis in den Abend zünftige Blasmusik genießen, dargeboten vom Musikverein Rietenau. Ein kurzer Regenschauer vertrieb die Gäste dann ins Zelt, um den danach ankommenden Besuchern die Plätze zu überlassen. Bald war der Biergarten wieder bis fast auf den letzten Platz besetzt.

Am Freitag wurde dann mit einem zünftigen Bieranstich der 60. Geburtstag des Musikverein Rietenau gefeiert. Los ging es mit einem kleinen Musikumzug. Die Ehrenmitglieder wurden in einer festlich geschmückten Kutsche zum Festzelt gefahren. Kinder zogen einen kleinen geschmückten Wagen mit einem Bierfass, welches symbolisch für das Freibier stand.

Mit Salutschüssen wurden die Ehrenmitglieder und die Musiker um Dirigent Luigi Venturini beim Festzelt empfangen, wo Bürgermeister Hans-Jörg Weinbrenner die Gäste begrüßte. Nach einem musikalischen Willkommengruß durch den Musikverein Rietenau wurde es dann ernst. Nach einer kurzen Rede schritt Bürgermeister H. J. Weinbrenner zur Tat, bewaffnet mit Schürze und Hammer. Mit kräftigen Schlägen trieb er den Zapfhahn ins Fass. Ein paar Tropfen Bier wurden schon verspritzt, bis das Freibier ausgeschenkt werden konnte. Für diesen launigen Akt wurde unser Bürgermeister mit herzlichem Applaus bedacht. Der Musikverein Oberbrüden unterhielt die Gäste im sehr gut besuchten Festzelt bis in den späten Abend mit kraftvoller Blasmusik.

Keine Pause! Am darauf folgenden Samstag ging es gleich weiter. Partynacht mit der Rock-und Pop Coverband „Purple Sun“. Die Gäste strömten ins Zelt, um zu den Hits aus den 70er-bis 90er Jahren und zu aktuellen Hits aus den Charts das Tanzbein zu schwingen. Und wer auf der Tanzfläche keinen Platz mehr hatte, machte einfach auf der Bank sitzend oder stehend mit. Lockere Unterhaltung und coole Getränke wurden an der Megabar geboten.

Besinnlich wurde der Sonntag begonnen. Pfarrerin Frau Dorothee Gammel und Vikar Jochen Schäffler hielten im gut besuchten Zelt einen Gottesdienst. In seiner Predigt erinnerte Jochen Schäffler an die Anfänge des Vereins, an Begebenheiten und Aktivitäten in dieser langen Zeit. Eine Kernaussage seiner Predigt lautet: „Den Stunden mehr Leben zu geben statt dem Leben mehr Stunden“. Mit zünftiger Blasmusik wurde anschließend zum Musikfest eingeladen. Das schöne Wetter lockte wieder zahlreiche Besucher in den Biergarten und in das Festzelt. Unterhalten wurden die Gäste von den Musikvereinen Großaspach, Poppenweiler, Unterweissach, dem Jugendorchester und dem großes Blasorchester des Musikverein Rietenau.

Der Musikverein sagt „Danke“

Um so ein gelungenes und harmonisches Fest zu organisieren bedarf es großer Vorbereitung und Unterstützung. Ein herzliches „Danke schön“

  • an die Vorstandschaft um Klaus Hamann und Roland Euerle
  • an den Wirtschaftsausschuss, der ein immenses Arbeitspensum hatte
  • an unsere Senioren, die uns immer tatkräftig unterstützen
  • an alle Helferinnen und Helfer, denen nichts zu viel war
  • für die vielen leckeren Kuchenspenden

Über die große Bereitschaft mitzuhelfen haben wir uns sehr gefreut. Deshalb laden wir allen Helferinnen und Helfer zum 2. Helferfest am 19. Juli in den Garten bei der Musikhalle ein.

Auszug aus dem Gemeindeblatt vom 6. Februar 2008


Wir gratulieren!

Nach einer fundierten Ausbildung wurden Lisa-Marie Eppler (Querflöte) und Manuel Merz (Trompete) ins Jugendorchester aufgenommen. Lara Heinisch, Carolin Weller und Anna-Lena Ulrich bereichern seit Jahresbeginn mit ihren Instrumenten das große Blasorchester. Wir gratulieren den jungen Musikerinnen und Musikern ganz herzlich und wünschen ihnen weiterhin viel Spaß bei der Musik und im Verein.


Ski heil – und was sagt man zu den Snowboardern?

Ob im Bregenzerwald Schnee lag war gar keine Frage für die Teilnehmer der diesjährigen Skiausfahrt vom 25. bis 27. Januar. Bestimmt jeder zweite stöberte im Internet und holte beruhigt seine Ski oder das Board heraus. Nachdem alles im Bus verstaut war ging es los in Richtung Dornbirn. Und die gute Laune fuhr mit.
Schon während der Fahrt wurden wir mit einem Gläschen Sekt und passender Musik auf die kommenden Tage eingestimmt. Nach vierstündiger Fahrt bezogen wir in Dornbirn unser Quartier. Alle waren überrascht, wie freundlich und geschmackvoll die Zimmer waren. Nach einem leckeren Menü wurde dann das Programm des nächsten Tages besprochen. Am Samstag herrschte traumhaftes Winterwetter. Wir fuhren mit dem Bus in das Skigebiet auf dem Diedamskopf, dem schönsten Aussichtsberg mit der höchst gelegenen Bergbahn im Bregenzerwald. Während die Wintersportler es eilig hatten, in die Gondeln und auf den Berg zu kommen, begaben sich drei Teilnehmer zur Skischule. Mit dem Snowboardlehrer ging es auf eine präparierte Piste, auf der die drei sich so manchen blauen Fleck einhandelten. Eine Wandergruppe machte sich unterdessen auf zur 1200 m hoch gelegenen Bergkristallhütte, wo sie auf der Sonnenterrasse eine deftige Mahlzeit und eine herrliche Kulisse genossen. Die zweite Wandergruppe folgte einem Rundwanderweg im Tal. Beim Apres-Ski mit Jagertee hatte dann jeder etwas zu erzählen. Wer nach diesem Tag immer noch nicht genug hatte, konnte abends im Hotel noch das Tanzbein schwingen. Am Sonntag hat sich das Wetter dann leider etwas eingetrübt. Die Stimmung aber nicht, obwohl es für manchen eine kurze Nacht war (Zitat: „Die laufen nicht rund“). Die ganze Gruppe fuhr mit den Gondeln hoch zur Bergstation. Während die Wintersportler einen Pistenkilometer um den anderen runterrasten, spazierten die Wanderer zum Gipfelkreuz und genossen das herrliche Bergpanorama. Und an der Skibar so manchen Jagertee. Müde, aber zufrieden und voller Eindrücke traten wir am späten Nachmittag die Heimreise an.
Und nun ein ganz herzliches „Danke schön“ an Moni und Ralf, die alles organisiert hatten und sich immer um das Wohl und die Zufriedenheit der Teilnehmer sorgten (was gar nicht nötig war, es war ja alles spitze).

Auszug aus dem Gemeindeblatt vom 16. Januar 2008


Von Budapest über Paris und Rom nach London – eine facettenreiche Reise

Auf eine „musikalische Reise durch das neue Europa“ hatte der Musikverein Rietenau seine Gäste zur diesjährigen Jahresfeier eingeladen. Und das gleich zweimal, denn seit vielen Jahren schon veranstaltet der Musikverein eine Jahresfeier für seine Mitglieder und eine Jahresfeier für die Öffentlichkeit.

Dass Blasmusik nicht immer nur etwas mit Polka und Walzerklängen zu tun hat bewies das Jugendorchester des Musikvereins. Unter der Leitung von Dirigent Luigi Venturini eröffnete das Jugendorchester den Abend mit „Highway to Hell“. Genauso kraftvoll wie diesen Titel präsentierten die jungen Musikerinnen und Musiker das Stück „Smoke on the water“. Jugendleiter Michael Merz hatte nach diesem Lied die erfreuliche Aufgabe, acht jungen Mitgliedern des Jugendorchesters das silberne Leistungsabzeichen für die erfolgreiche Teilnahme am D2-Lehrgang zu überreichen. Er übergab die Urkunden und Leistungsabzeichen an: Carolin Weller, Nils Schlichenmaier, Lara Heinisch, Daniela Merz, Regina Butsch, Franziska Eppler, Anna-Lena Ulrich und Timo Euerle. Nach dem Lied „Love is in the air“, welches im beschwingtem Samba-Rhythmus vorgetragen wurde, musste das Jugendorchester erst noch eine Zugabe spielen, bevor es die Bühne verlassen durfte.

Nach kurzer Umbaupause nahm das große Blasorchester des Musikverein Rietenau auf der Bühne Platz. Ehrenvorstand Wilfried Glück begrüßte das Publikum und führte als fachkundiger „Reiseleiter“ durch das Programm, indem er Informationen zu den Werken und deren Komponisten, aber auch über die europäischen Nachbarländer gab. Mit dem „Rákóczi-Marsch“ wurde das Publikum nach Ungarn entführt. Diese inoffizielle Hymne Ungarns, einst ein Klagelied zur Unterdrückung durch die Habsburger, spiegelt die tragische Geschichte, aber auch die Lebensfreude der Menschen dieses Landes. Mit „Granada“ ging die Reise temperamentvoll weiter nach Spanien in die gleichnamige andalusiche Stadt. Bei diesem rassig vorgetragenen Stück wurden die Gäste in Urlaubsstimmung versetzt. Heitere Gelassenheit vermittelten die „Evergreens aus Frankreich“. Bei dem zweiteiligen Potpourri nach einem Arrangement von Franz Bummerl wurden alte bekannte Schlager und den für Frankreich typischen Musette-Walzer zum Besten gegeben. Bei der Weiterreise nach Mähren wurden vor allem das Tenorhorn-und Barritonregister gefordert. Anders wie bei den böhmischen Nachbarn, wo die Musik eher getragen wirkt, ist mährische Musik lebendiger und spritziger, was mit dem Titel „Mährisches Feuer“ eindrucksvoll bewiesen wurde. Mit dem Medley „Canta napule“ führte das Orchester seine Gäste wieder in den Süden – nach Italien.

Von Moderator Wilfried Glück erfuhr das Publikum einige interessante Fakten, das Orchester bot dann bekannte Titel wie „Funiculi Funicula“, „O sole mio“ oder „O Surdato `nnammurato“. Mit dem Arrangement „Pomp and Circumstance“ (zu Deutsch: Pomp und Prunk) von Hans Kolditz folgte ein Besuch nach England. Dieses anspruchsvolle Stück, getragen und eher schwerfällig, wurde vom großen Blasorchester gefühlvoll vorgetragen. C. Benson vertextete das Werk von Edward Elgar anlässlich der Krönung von Edward VII. Nach diesem Abstecher ins nördliche Europa endete die Reise in Deutschland. Mit dem Fernsehlieder-Medley „TV-Kultabend“ lud der Musikverein seine Gäste zu einem musikalischen Quiz ein. Titelmelodien zu beliebten Fernsehserien wie „Lindenstraße“, „Die Schwarzwaldklinik“ oder „Derrick“ wurden gespielt und vom Publikum genauso erkannt wie die Melodien zu „Wetten dass…?“, „Das aktuelle Sportstudio“ oder „Die Tagesschau“. Nach diesem beeindruckenden Programm forderten die Besucher mit Standing Ovations eine Zugabe. Dieser Aufforderung kam das Orchester um Dirigent Luigi Venturini mit den Titeln “ Mein Regiment“ und dem „Radetzky-Marsch“ gerne nach.

Ehrennadeln in Bronze, Silber und Gold überbrachte Herr Hans-Jörg Messerschmidt vom Blasmusikverband Baden Württemberg. Die bronzene Ehrennadel erhielt Melanie Stark für 10 Jahre Musizieren. Für 20 Jahre aktive Tätigkeit wurde Anke Fritz geehrt, die sich zudem noch in der musikalischen Ausbildung der Jugend engagiert. Heidrun Müller erhielt die Ehrennadel in Gold für 30-jährige aktive Tätigkeit. Eine besondere Auszeichnung wurde dann dem 1. Vorsitzenden Klaus Hamann und dem Kassier Günter Weber zuteil. Klaus Hamann erhielt die Förderermedaille des Blasmusikverbandes Baden Württemberg in Silber für 15-jährige Vorstandschaft, 1993 bis 2003 als zweiter Vorsitzender und danach als erster Vorsitzender. Günter Weber, dessen Vereinskasse immer bestens geführt ist, erhielt die Förderermedaille in Gold für 20-jährige Tätigkeit.
In einer kurzen Rede würdigte Herr Hans-Jörg Messerschmidt die Arbeit der beiden, bevor er ihnen ihre Urkunden und Medaillen überreichte. Roland Euerle in seiner Funktion als 2. Vorsitzender bedankte sich bei Klaus Hamann und Günter Weber für ihr Engagement und ihren Einsatz mit einem Präsent vom Verein.

Nach einer kleinen Umbaupause hieß es dann „Vorhang auf“ für die Theatergruppe um Regisseurin Martina Pavlou. Textsicher und mit Witz wurde das schwäbische Lustspiel „Hubertus und Dr. Fridolin“ geboten und damit die Lachmuskeln der Zuschauer heftig strapaziert. Es wirkten mit: Manuel Leins, Meike Müller, Kim Hamann, Jasmin Hamann, Stefan Schnaithmann, Monika Müller, Thomas Weber, und Silvia Weber. Jasmin Hamann war zudem noch für die Maske zuständig. Hinter den Kulissen war Lisa Ebinger für die Requisite verantwortlich. Im Anschluss an das Programm spielte das Salonorchester des Musikvereins zur weiteren Unterhaltung auf.

Jugendorchester, D-Lehrgangsteilnehmer, Theatergruppe, großes Blasorchester
v.l.n.r.: H. J. Messerschmidt vom Blasmusikverband, Heidrun Müller (Ehrennadel in Gold), Anke Fritz (Ehrennadel in Silber), Melanie Stark (Ehrennadel in Bronze), Vorstand Klaus Hamann
v.l.n.r.: H. J. Messerschmidt, Günter Weber (Förderermedaille in Gold), Klaus Hamann (Förderermedaille in Silber), 2. Vorstand Roland Euerle
Das große Blasorchester des Musikverein Rietenau

Auszug aus dem Gemeindeblatt vom 14. November 2007


Verwandlungsfähigkeit bewies unser Vorstand Klaus Hamann, als er die Gäste zum 23. Schlachtfest begrüßte. Kurz vorher stand er noch in der Küche und hatte die Kochschürze umgebunden. Nach zünftiger Blasmusik wurde den Gästen das vorzügliche Sauerkraut und die leckere, deftige Schlachtplatte von den Musikern serviert. An diesem Abend wurden aber nicht nur die Kaumuskeln sondern auch die Lachmuskeln arg strapaziert, als unsere Theatermimen aus der Jugendkapelle eine lustige Verwechslungskomödie aufführten. Unter der Regie von Carmen Merz bewiesen die jungen Musiker ihr komödiantisches Talent und sorgten für große Heiterkeit in der sehr gut besuchten Musikhalle. Die Lacher auf seiner Seite hatte dann Klaus Hamann, als er die liebevoll dekorierten „Sauschwänzle“ an Herrn Adolf Buchfink, Helmut Wintterlin, Ute und Folkmar Kristen übergab. Sie spendeten in diesem Jahr die Schweine, wofür sich unser Vorstand Klaus Hamann herzlich bedankte. Mit volkstümlicher Blasmusik unterhielt nun der Musikverein unter der Leitung von Dirigent Luigi Venturini seine Gäste.

Für langjährige Vereinstreue wurden im Rahmen dieses Festes geehrt: Für 15-jährige Mitgliedschaft: Bianca Bäuerle, Eugen Bäuerle, Helga Butsch, Roland Hägele, Bianca Kompp, Willi Leins, Holger Schäffler, Jochen Schäffler, Siegfried Schaible. Für 25-jährige Mitgliedschaft: Werner Blochwitz, Jaroslav Dolak. Für 40-jährige Mitgliedschaft: Kurt Ade.

Ein herzliches „Danke Schön“ an die Spender, die unser Schlachtfest ermöglichten. Unser Dank gilt: Herrn Adolf Buchfink, Helmut Wintterlin und der Familie Kristen für die Schweinespenden, Familie Reber für das leckere selbst gebackene Brot, Erich und Ella Müller für das Sauerkraut und damit das alles nicht zu schwer im Magen liegt spendierte unser zweiter Vorstand Roland Euerle ein Schnäpsle für jeden. Danke sagen wir auch Helmut und Conny Wintterlin und Manuel Leins, die aus den Schweinen die vielen Köstlichkeiten hervorbrachten sowie dem gesamten Küchenteam und allen Helfern, die für einen reibungslosen Ablauf dieses Abends sorgten.

Auszug aus dem Gemeindeblatt vom 13. Juni 2007


Bestens gelaunt und mit jeder Menge Proviant im Gepäck startete am 10. Juni eine stattliche Anzahl Wandersleute zur Frühjahrswanderung des Musikvereins. Ziel war der Grill- und Waldspielplatz bei der „Krugeiche“. Das zwischen Oberstenfeld und Völkleshofen gelegene idyllische Fleckchen bot zahlreiche Möglichkeiten für einen erlebnis- und genussreichen Tag.

Wanderung Gruppenbild
Wanderung Rast
Wanderung Impressionen

Auszug aus dem Gemeindeblatt vom 9. Mai 2007


Besucheransturm auf die Maihocketse

Drei Tage herrschte Feststimmung in Rietenau: Der Musikverein hatte zum zweitägigen Musikfest mit Partynacht und zur Maihocketse eingeladen. Für ein gelungenes Debüt sorgte am Samstagabend die Rock- und Pop- Coverband Purple Sun, die das Publikum im Festzelt in Partylaune versetzte. Ausgelassen tanzten die Fans zu Kulthits aus den 70ern, 80ern und zu aktuellen Charthits. Musik ganz anderer Art bot der Musikverein seinen Besuchern am zweiten Tag des Musikfestes. Unter dem Motto „Blasmusik live“ spielten am Sonntag die Musikvereine Hausen/Rot, Großaspach, Oberbrüden, das große Blasorchester und das Jugendorchester Rietenaus. Einen Tag Verschnaufpause gönnte sich der Verein, bevor der Festbetrieb am 1. Mai in die zweite Runde ging. Bei herrlichem Wetter herrschte allerorts Wanderlaune – und ein regelrechter Ansturm auf die Maihocketse! Vor allem der große Biergarten lud die Besucher aus Nah und Fern zum Verweilen ein. Zu Gast auf der Bühne waren die Musikfreunde aus Reichenberg.

Der Musikverein sagt danke!

Ganz herzlich bedanken wir uns bei allen Helferinnen und Helfern für die tatkräftige Unterstützung während der Festtage! Wir sagen danke für die vielen Kuchenspenden, für den Einsatz hinter der Theke, in der Küche, beim Zeltaufbau, und vielem mehr! Über die große Bereitschaft mitzuhelfen haben wir uns sehr gefreut. Deshalb möchten wir am Samstag, 30. Juni um 18.00 Uhr unser 1. Helferfest im Garten bei der Musikhalle feiern. Alle Helferinnen und Helfer sind schon jetzt herzlich dazu eingeladen!

Das Jugendorchester unter der Leitung von Dirigent Luigi Venturini
Andrang bei der Maihocketse: Die Besucher strömten ins Festzelt und in den Biergarten
Wohlverdiente Pause: Treue Helfer unter sich